Vorträge Roland Matzig
Vortrags-Termine und Veranstaltungen mit Roland Matzig zum Thema Passivhaus und Energieoptimiertes Bauen: roland-matzig.de/termine| 12 Monate - 12 Klimaschutzprojekte |
Eine Aktion der Stadt Mannheim im Rahmen des Projekts KliMA - Klimaschutz in Mannheim. Stadtweit und Dezernats übergreifend wird monatlich ein Klimaschutzprojekt in der Stadt Mannheim der Öffentlichkeit vorgestellt. Unser Bauvorhaben „Energetische Sanierung zum Passivhaus“ in der Brentanostraße wurde als Projekt ausgewählt!Zeitschriftenartikel "Aus Alt mach Neu - Sanierung zum Multikomforthaus, Mannheim" aus DBZ 2/2010 öffnen (pdf-Datei) Pressemitteilung 12 Monate – 12 Klimaschutzprojekte Projekt des Monats August 2009 Wohn- und Geschäftshaus, Brentanostrasse 11, 68199 Mannheim Das Wohn- und Geschäftshaus Brentanostraße / Ecke Struvestraße in Mannheim-Almenhof entstand in den 1930er Jahren und wurde nach Kriegszerstörungen in den 1950er Jahren wieder aufgebaut. Das Gebäude erhielt im Laufe der Zeit verschiedene An- und Umbauten, wurde aber nie energetisch ertüchtigt oder saniert. Beim Kauf des Hauses durch den Architekten Roland Matzig und seiner Frau Dr. Dorothee Kronz-Matzig vor zwei Jahren bot sich ein trostloses Bild: Der Garten und Teile der Fassade waren zugewuchert, der Putz bröckelte, das Dach war marode, die technische Ausstattung war dringend erneuerungsbedürftig und die Raumaufteilung entsprach nicht mehr heutigen Anforderungen. Roland Matzig und sein Team von r-m-p architekten und dem KIC-Energieberatungszentrum in Mannheim hatten Großes vor: Das Gebäude sollte nicht nur energetisch auf den neuesten Stand gebracht werden, sondern auch ästhetisch neue Maßstäbe setzen und eine neue Raumaufteilung bekommen. Die Sanierungsmaßnahme wurde zum dena-Modellprojekt EnEV-50 ausgerufen, d.h. das Gebäude sollte 50% besser werden als der momentan vorgeschriebene Mindeststandard. Doch Roland Matzig gab sich damit nicht zufrieden: Als zertifizierter Passivhausplaner plant und baut er seit Jahren Passivhäuser. Warum sollte es nicht gelingen, ein bestehendes Gebäude zum Passivhaus umzubauen? Somit war das Ziel, die Wohnung in den oberen beiden Geschossen und die Büroetage im Erdgeschoss zum Passivhaus im Bestand zu sanieren und um einen Holzanbau zu erweitern. In Zusammenarbeit mit den Energieberatern des KIC, die eine fundierte Energieberatung durchführten, und in enger Abstimmung mit den Baustofflieferanten, den Fensterbauern und ausführenden Handwerks-betrieben nahm die Planung Formen an. Damit aber nicht genug: Die Firma Saint Gobain Isover G+H AG unterstützte die Sanierungsmaßnahme im Rahmen ihres Projektes „Multikomforthaus“ mit Dämmmaterialien und Zuschüssen zu den Arbeitskosten. Erreicht wurde das erste Passivhaus im Bestand in Mannheim, das kurz vor der Fertigstellung und Zertifizierung steht! Der Endenergiebedarf sank von 320 kWh/(m²a) auf spektakuläre 15 kWh/(m²a). Das bedeutet, dass das Gebäude nur noch 5% der ursprünglichen Energie benötigt. Bei den heutigen Energiekosten lohnt sich eine solche Sanierung durchaus! Lukrativ sind auch die vielfältigen Förderprogramme, die man für eine Sanierung nutzen kann: So z.B. die Förderungen der KfW-Bank zu Umbaumaßnahmen, Krediten, Zuschüssen wie z.B. der Bauleitung, der Deutschen Energieagentur (dena-Modellprojekt EnEV-50) und des Landes Baden-Württemberg. Die Stadt Mannheim fördert z.B. die Dämmung der Außenwände und des Daches sowie die neuen dreifach verglasten Fenster. Erreicht wird der zukunftsweisende und anspruchsvolle Passivhausstandard im Bestand durch eine ambitionierte und detailgenaue Planung sowie den Einsatz neuester Baustoffe. Die Außenwände erhielten eine Mineralwolle-Dämmung und einen neuen Außenputz, das Dach wurde in Mineralwolle „eingepackt“ und neu gedeckt. Die Fenster bestehen aus 3-Scheiben-Verglasungen mit rundum gedämmten Rahmen. Nun zieht die Familie Matzig in die oberen Geschosse ein und genießt die Vorzüge Ihres Multikomforthauses. Das Büro von r-m-p-architekten und das KIC Energieberatungszentrum Mannheim arbeiten im Erdgeschoss und blicken durch eine wandbreite und -hohe Glasfassade in den angrenzenden Garten. Ein angenehmes Wohn- und Arbeitsklima und das gute Gefühl, ökologisch und ökonomisch einen großen Schritt voraus zu sein, kennzeichnen das visionäre Projekt. Die benötigte Energie wird ausschließlich aus regenerativen Quellen gewonnen: Erdsonden und eine solarthermische Anlage auf dem Dach versorgen das Haus mit Wärme, ein Wärmepumpenkompaktgerät steuert die Wärmeverteilung vollautomatisch. Die in Wohnung und Büro eingebaute Komfortlüftung sorgt stets für gute und gesunde Raumluft und eignet sich besonders für Bewohner, die unter Pollenallergie leiden. Heuschnupfen gehört nun in den eigenen 4 Wänden der Vergangenheit an. Große Fensterflächen erlauben helle Raume und einen tollen Blick nach draußen. Also eine rundum gelungene und vorbildliche Sanierung mit Passivhauskomponenten zu einem Multikomfort- und Wohlfühlhaus! Pressekonferenz im Objekt: Bürgermeister Lothar Quast erläuterte die Bedeutung von Passivhäusern in der Mannheimer Klimaschutzstrategie. Roland Matzig stellte das Haus vor und erklärt Kosten und Nutzen. Pressemitteilung als .doc öffnen Weitere Informationen erhalten Sie unter 0621 79 000 71 oder bei r-m-p architekten - Kaiserring 30 - 68161 Mannheim, Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können Kontakt |

